Mundgeruch Mundgeruch entsteht zu 85% durch Fäulnisprozesse im Mund. Bevorzugte Stellen sind Zahnzwischenräume, Zahnfleischtaschen und der hintere Bereich der Zungenoberfläche. Auch nächtliches Schnarchen, aufgebohrte Zähne, Zahnfleischentzündungen, verminderter Speichelfluss und Mundatmung können Mundgeruch auslösen oder verstärken. Neben Problemen in der Mundhöhle kann Mundgeruch aber auch andere Ursachen haben. Infekte der oberen Atemwege, Mandelentzündungen, Erkrankungen der Speiseröhre oder des Magens, emotionaler Stress, der Einfluss der Wechseljahre, das Rauchen aber auch systemische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, AIDS, Diphtherie oder die Einnahme bestimmter Medikamente können zu schlechtem Atem führen. Patienten mit Atemgeruchsproblemen sollten sich uns anvertrauen. Gespräche über dieses Thema sind vielen Menschen unangenehm, die Wirkung schlechten Mundgeruchs auf Kollegen, Freunde und die Familie ist jedoch oft noch viel unangenehmer, zumal sich viele davor scheuen, andere darauf hinzuweisen. Was kann man gegen Mundgeruch tun: gründliche Zahn - und Zahnfleischpflege, einschließlich regelmäßigen Putzens der Zunge Beseitigung aller kariösen Defekte Behandlung entzündeten Zahnfleisches Parodontitisbehandlung Nutzung aller Möglichkeiten der Vorbeugung von Karies und Zahnfleischentzündungen Wenn nach der Beseitigung aller möglichen Ursachen im Mund der schlechte Atem noch nicht verschwunden ist, sollte der Hausarzt nach weiteren möglichen Ursachen suchen. Dies wird aber nur selten nötig sein. Es sei noch auf einige Hausmittel verwiesen, die vorübergehend funktionieren können, deren Wirkung jedoch nicht in jedem Fall sicher und von Dauer ist und die die Ursachen des Mundgeruches nicht beseitigen können: Spülungen mit Chlorhexamed ( kurzzeitig ) Spülungen mit Salz - Zitronen- Wassergemisch Kauen von Ingwer oder Petersilie Einnahme von Chlorophylldragees Zahnpasten mit einem sehr hohen Anteil von Natriumbikarbonat (kurzzeitig) verwenden Atemsprays Ölziehen Zungen-und Schleimhautbrennen Unter der Bezeichnung Zungen- und Schleimhautbrennen werden Missempfindungen verstanden, die von den betroffenen Patienten als brennendes, wundes Gefühl, als Kribbeln, Jucken, mitunter auch als stechender Schmerz, verbunden mit Störungen des Geschmacks und der Speichelbildung, beschrieben werden. Derartige Beschwerden können als Begleitsymptom bei allgemeinen Erkrankungen oder bei Mundschleimhautveränderungen auftreten. Ebenso können sie Hauptsymptom einer eigenständigen Krankheit sein, die in der wissenschaftlichen Fachliteratur heute als Burning- Mouth-Syndrom (BMS) bezeichnet wird. Unter www.dgzmk.de/patinfo/pat22.htm erhalten Sie ausführliche Informationen zu diesem Thema. Kiefergelenkserkrankung - craniomandibuläre Dysfunktion Haben Sie häufig Rückenschmerzen, deren Ursache vom Hausarzt oder Orthopäden bisher nicht bestimmt werden konnte? Leiden Sie unter Spannungskopfschmerz oder Migräne? Hören Sie zeitweise oder ständig ein Piepsen oder Summen im Ohr (sogenannter Tinnitus)? Haben Sie zeitweise Schmerzen oder Blockierungen bei bestimmten Bewegungen im Unterkiefer oder im Kiefergelenksbereich? Knirschen Sie nachts stark mit den Zähnen oder pressen Sie am Tag in Stresssituationen stark mit den Zähnen aufeinander? All diese Probleme können einzeln oder in Kombination miteinander darauf hinweisen, dass bei Ihnen eine Fehlfunktion im Bereich der Kiefergelenke vorliegt, welche über das knöcherne oder muskuläre Stützsystem Einfluss auf kiefergelenksferne Strukturen haben kann. Dabei können aber müssen die Kiefergelenke selbst gar nicht schmerzhaft sein. Beschwerden, gleich welcher Art, die vom Kiefergelenk ausgelöst werden oder unterhalten werden, sollten unbedingt behandelt werden, da sie sonst mit zunehmender Dauer chronisch und damit immer schlechter beeinflussbar werden. Weisen Sie uns auf bestehende Beschwerden hin. Die Behandlung der sogenannten craniomandibulären Dysfunktion kann in vielen Fällen Beschwerden heilen oder lindern. Für alle, die sich nicht sicher sind: Es gibt einen sogenannten Übersichtstest, welcher es Patienten und Zahnarzt ermöglicht, mit wenig Aufwand festzustellen, ob der Anfangsverdacht einer CMD vorliegt. Wenn mehr als 2 der aufgeführten Symptome zutreffen, sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um das Beschwerdebild weiter einzugrenzen und gegebenenfalls eine Therapie anzuschließen.  1.Mundöffnung ausreichend ?           Kann der Patient etwa 3 Finger hochkant zwischen die Schneidekanten der Frontzähne schieben? 2.Mundöffnung asymmetrisch ?         Bleiben die Mittellinien von Ober- und Unterkiefer bei der Mundöffnung exakt übereinander oder weichen sie während der Bewegung oder am Bewegungsende mehr als 2 mm seitlich ab? 3.Geräusche ?                    Treten beim Öffnen oder Schließen des Mundes oft Gelenkgeräusche auf? 4.Muskelschmerz ?                   Finden sich bei sanfter Massage der Gesichts- Kau- oder Nackenmuskeln schmerzhafte Punkte oder Stränge? 5.Bißlage ? Rutschen die Zähne beim Zubeißen nach einem ersten Kontakt erst noch ein Stück, bis sie ihre Ruhelage erreicht haben? 6.Abrieb ? Weisen die Zähne sichtbare Abrieberscheinungen auf? Zähneknirschen und Zähnepressen Zähneknirschen und Zähnepressen Unbewusste Bewegungsabläufe bzw. lang andauernde Verspannungen bestimmter Muskeln sind die Ursache für akute, viel häufiger aber für chronische Schmerzzustände unseres Bewegungsapparates. Auch im Kiefer-Gesichtsbereich kommen sie sehr häufig vor. Dauerspannung der Kau- und Gesichtsmuskulatur, oft verbunden mit intensivem Zahnkontakt - am bekanntesten ist das Zähneknirschen oder Zähnepressen - kann die Ursache verschiedene Abnutzungserscheinungen und für Gesichts- und Kopfschmerzen sein. Solche automatisierten, meist unbewussten Verhaltensweisen können sowohl in der Nacht als auch am Tage auftreten. Welche Schäden können entstehen 1. Werden Muskeln kurzzeitig überanstrengt, entsteht der Muskelkater; jeder weiß das. Wenn es aber zu einer dauerhaften Überanstrengung kommt, verändern sich die Muskelfasern. Der Muskel verhärtet sich, es entstehen kleine schmerzhafte Knötchen und der Bewegungsablauf, das heißt das Zusammenspiel zwischen den Muskeln und Gelenken, ist krankhaft verändert. 2. Durch derartige Belastung kann es sowohl zu entzündlichen Prozessen der Gelenkflächen und der Gelenkkapsel als auch zu einer erheblichen Schädigung des Bandapparates kommen. Außerdem kann sich die Lage der Gelenkscheibe in einem oder in beiden Kiefergelenken verändern und die Patienten bemerken als Zeichen dafür ein Knackgeräusch bei der Bewegung des Kiefers. 3. Gravierende Schäden können auch an den Zähnen entstehen. Obwohl der Zahnschmelz zu den härtesten Substanzen überhaupt gehört, wird er durch die großen Kräfte beim Zähnepressen und Reiben auf die Dauer geschädigt. Besonders an den Schneidekanten entsteht ein Abrieb in Form von Schliffflächen.   4. Durch den extremen Druck entstehen vielfach auch Defekte am Zahnhals (zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel). Der Schmelz ist in diesem Bereich am dünnsten und deshalb kann sein Gefüge hier am leichtesten zerstört werden. 5. Oft kommt es auch zu Schmelzrissen – feine Linien im Schmelz – oder Schmelzfrakturen an den Schneidekanten. Ab und zu bricht auch mal ein ganzer Zahn in der Längsachse durch. Was kann man tun Zunächst sollte es das Ziel sein, die Frühzeichen der Erkrankung zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, einer fortschreitenden Abnutzung vorzubeugen. Wenn schon Beschwerden aufgetreten sind, werden diese zunächst therapiert und dann durch bewegungstherapeutische oder Schienungsmaßnahmen eine Stabilisierung des Zustandes angestrebt. Wenn geschilderte Probleme bei Ihnen zeitweise oder permanent auftreten, dann sprechen Sie dies an. Einen Überblick über die Ursachen und Folgen aber auch über die Behandlungsmöglichkeiten finden Sie unter: www.dgzmk-service.de/stellung/0003.htm . Behandlung von Zahnfleischrückgang an einzelnen Zahnhälsen Freiliegende Zahnhälse können im Laufe des Lebens ganz allmählich und ohne erkennbare Ursache entstehen. Sie können aber auch die Folge von Verletzungen des Zahnfleischs oder von Fehlbelastungen der Zähne sein. Auch  chronisch entzündliche Vorgänge am Zahnfleischsaum kommen als Auslöser in Frage. Solange der Zahnfleischrückgang keine Empfindlichkeiten an den Zähnen auslöst und ästhetisch nicht ins Gewicht fällt, muss er auch nicht therapiert werden. Wenn dies jedoch der Fall ist, gibt es eine Reihe von operativen Möglichkeiten, um die Oberfläche der Zähne wieder mit festanliegendem Zahnfleisch zu bedecken. Es handelt sich dabei um kleinere Eingriffe, die ambulant durchgeführt werden können. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass es keine hundertprozentige Erfolgsgarantie geben kann, da ja die Ursachen der Entstehung  der Schleimhautdefekte oft unklar bleiben und damit nicht sicher zu beseitigen sind. Wenn Ihnen solche Zahnhalsprobleme Sorgen bereiten, dann sprechen Sie sie an. Pilzerkrankungen und Mykosen Pilzerkrankungen im Mund oder auf der Haut, meist ausgelöst durch den Candida - Hefepilz werden heute nur noch relativ selten angetroffen. Kleine Kinder, Schwangere, Diabetiker, alte und immungeschwächte Patienten sind am ehesten dafür anfällig.Im Mund stellt sich die Erkrankung durch festanhaftende Beläge auf der Wange und der Zunge oder kleine, abkratzbare Stippchen, unter denen häufig eine blutige, schmerzhafte Entzündung zum Vorschein kommt, dar. Wenn die Pilzinfektion den Darm oder andere Organe angreift, sprechen wir von einer systemischen Candidosis. Besonders bei therapieresistenten Parodontalerkrankungen sollte der Stuhlbefund diesbezüglich untersucht werden. Für die Behandlung von Pilzerkrankungen gibt es heute sehr gute Medikamente. Herpes Die Bildung von Herpesbläschen kann viele Ursachen haben. Grundsätzlich gilt, je früher mit einer Behandlung begonnen wird, umso besser. Es gibt viele Möglichkeiten und bei jedem Patienten wirkt möglicherweise etwas anderes besonders gut, also heißt das: ausprobieren. hier einige Tipps: Homöopathie, verschiedene Möglichkeiten, je nach Lage und Lokalisation Auftragen von Zahnpasta zum Austrocknen der Bläschen Auftragen von Zovirax oder ähnlichen Salben Kräftiger Vitaminstoß Vitamin B12 , evt als Spritze Bestrahlung mit einem Soft - oder Diodenlaser Behandlung mit einem Ozontherapiegerät Akupunktur Aphthen Gegen Aphthen hilft nix! Aber es gibt einige Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern. Touchieren mit Albothyl. Touchieren mit Aronal-Mundwasser. Einen Klecks Prothesenhaftcreme draufgeben. Homöopathisches Mittel Borax D3. Entweder 3 x 5 Tropfen/Tag oder 3 x 5 Globuli im Mund zergehen lassen. Solcoseryl Dental Adäsivpaste ist gut schmerzlindernd und hält gut auf feuchter Schleimhaut. Häufig auftretende Aphthen oder Herpes labialis können Begleiterscheinungen bei Zink-Mangel sein. Behandlung: Mit Solvezinc Brausetabletten zwei Mal jährlich eine Wochenkur mit je 1 Tablette morgens und abends und die Aphthen sind weg. Gegen Aphten helfen sehr gut Malzbonbons. Reinigung der Aphthe mit 3% H2O2. Anschliessend ein mit unparfümierter Kernseife benetztes feuchtes Wattepellet auf die entsprechende Stelle auftragen, 30 Sekunden einwirken lassen. Spezialrezeptur eines Apothekers: Betamethason-Salbe. Aphten sollte auf trockener Schleimhaut geschehen (genaue Instruktion nötig)! Bestrahlung mit einem Soft - oder Diodenlaser klinische und instrumentelle Funktionsanalyse Unsere Kiefergelenke bestehen aus biologischen Strukturen (Gelenkköpfchen, Gelenkpfanne, Gelenkscheibe, Gelenkkapsel), die auf Überlastung, zum Beispiel durch nächtliches oder ständiges Knirschen, Pressen oder auf Fehlbelastungen durch unausgeglichene Kaukontakte, sehr empfindlich reagieren können. Folgen solcher Über - oder Fehlbelastungen können Gelenkentzündungen, Knorpelschäden, Veränderungen an der Knorpelscheibe oder am Gelenkköpfchen, aber auch Nackenverspannungen, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen sein. Eine korrekte Behandlung erfordert zunächst eine ausführliche Anamnese und eine Funktionsanalyse. Bei der Behandlung kommen dann oft Aufbissschienen und manuelle physiotherapeutische Therapien zum Einsatz. (ausführlichere Informationen bei "Kiefergelenkserkrankungen" und "Knirschen und Zähnepressen") Keimspektrumsanalyse Auf speziellen Nährböden werden Speichelproben im Brutofen gezüchtet, um Rückschlüsse auf bestimmte bakterielle Komponenten der Mundflora zu erhalten. Das Vorhandensein bestimmter Bakterien erlaubt uns Rückschlüsse auf das Kariesrisiko eines Patienten. Dies wiederum gibt uns die Möglichkeit, bei hoher Kariesneigung frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die die Entstehung von Zahndefekten verhindern oder zumindest reduzieren helfen. Speicheltest Der Speichel beeinflusst die Keimflora der Mundhöhle. Der ph-Wert und die Speichelfließrate sind messbare Parameter von diagnostischem Wert. Mikrobiologischer Parodontalstatus In der Parodontologie spielen bestimmte Bakterien in den Zahnfleischtaschen eine wichtige Rolle für die Entstehung und Behandlung von Parodontalerkrankungen. Diese lassen sich mit dem mikrobiologischen Parodontalstatus bestimmen. Dabei wird ein Abstrich aus der Tasche entnommen und im Labor analysiert. Blutuntersuchung Blutuntersuchungen sind in der Zahnheilkunde nicht so häufig, können bei Patienten mit bestimmten Erkrankungen (Gerinnungsstörungen, Diabetes) zum Beispiel vor chirurgischen Eingriffen erforderlich sein. Die häufigsten Befunde sind Blutgerinnungsparameter vor chirurgischen Eingriffen. Quick Wert – dieser sollte bei chirurgischen Maßnahmen über 35 sein. INR Wert – dieser sollte bei chirurgischen Maßnahmen zwischen 1,0 und 2,5 liegen. Im Zweifelsfall wird immer der Hausarzt einbezogen. DMSA Test Der DMSA Test dient der Austestung der Quecksilberbelastung. Durch die Einnahme (oder Injektion) diese Chelatbildners wird der Organismus angeregt, im Körper des Patienten angereichertes Quecksilber über den Urin auszuscheiden. An Hand der Harnwerte können, zusammen mit vorhandenen Symptomen einer Schwermetallintoxikation, der Schweregrad einer Quecksilberbelastung ermittelt, als auch Maßnahmen, wie Amalgamentfernung und Schwermetallentgiftung festgelegt werden. Bürstenbiopsie Hautkrebserkrankungen in der Mundhöhle gehören weltweit zu den sechs häufigsten Tumoren des Menschen. Je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Frühe Zeichen in der Mundhöhle können weißliche Schleimhautveränderungen, besonders im Wangenbereich sein. Verhärtungen in früher weichen Wangenbereichen, narbig wirkende Schleimhautoberflächen und besonders Schleimhautwunden, die über einen Zeitraum von mehr als 2 Wochen nicht heilen wollen und die oft wenig oder gar keine Schmerzen verursachen, sollten näher untersucht werden. Besonders Raucher und Patienten, die sich oft auf die Wange beißen, finden in ihrem Mund oft solche Merkmale. Aber!! Längst nicht jede der beschriebenen Veränderungen hat wirklich etwas mit Krebs zu tun. Dennoch sollten uns Patienten, die in ihrem Mund solche beschriebenen Zeichen entdecken, darauf hinweisen. Es gibt eine relativ einfache Methode, um solche Schleimhautveränderungen zu untersuchen. Dabei wird mit einem speziellen Bürstchen nur etwas Schleimhaut von der Oberfläche abgekratzt (das blutet nicht einmal), und in einem Speziallabor untersucht. Somit kann mit kleinem Aufwand Früherkennung betrieben und Panik vermieden werden. Diese Maßnahme bezeichnet man als Bürstenbiopsie. Laseranwendung in der Praxis Je gründlicher alle Bakterien aus einer Wunde beseitigt werden, umso besser kann eine Wundheilung erfolgen. Damit sinkt auch die Gefahr, dass es später zu einer erneuten Infektion des Gewebes kommen kann. Dieser Satz hat in der Zahnmedizin besondere Bedeutung, da sich in jedem Mund eine Vielzahl von Bakterien befinden, welche entzündliche Prozesse auslösen können. Deshalb unterstützen wir bestimmte Behandlungen mit der Lasertherapie. Dabei werden mit dem Dentallaser punktgenau an besonders gefährdeten Lokalisationen die Bakterien „ausgebrannt“. Der Laser hat ein Wirkungsradius von 1-2mm, ist also sehr gezielt einsetzbar. Wir verwenden den Laser bei: Wurzelbehandlungen: die Gefahr von Beschwerden nach Wurzelbehandlungen und Zahnverlust wegen Entzündungen am wurzelbehandelten Zahn wird nachhaltig reduziert  Parodontitisbehandlungen: Die Wundheilung von behandelten Zahnfleischtaschen verläuft komplikationsfreier und die Ergebnisse bei der Beseitigung der Zahnfleischtaschen sind deutlich besser als allein durch konventionelle Methoden         Da die Laserbehandlung von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden, muss die Behandlung vom Patienten bezahlt werden. Entscheiden Sie selbst, ob Sie die Vorteile der Laserbehandlung nutzen möchten. Unser Dentallaser wird nicht zum sogenannten „schmerzfreien“ Bohren verwendet. Störfeldsuche Kranke Zähne können einen Störeinfluss auf den übrigen Organismus haben. Bei jeder chronischen Erkrankung sollte die Möglichkeit eines Herd - Störfeldgeschehens mitbedacht werden. Ein Herd oder Störfeld ist der Sitz einer Krankheit, welche über die nächste Umgebung hinaus pathologische (krankmachende) Fernwirkungen auszulösen vermag. Grundsätzlich können Störfelder am gesamten menschlichen Körper zu finden sein. Dennoch sind sie im Bereich des Mundes häufiger. Mögliche Störfelder im zahnärztlichen Bereich: beherdete Zähne wurzelbehandelte Zähne Milchzahnreste Fremdkörper im Kieferknochen Narben Implantate Weisheitszähne Zur Herdsuche bedarf es einer gründlichen Anamnese, der klinischen Untersuchung, einer röntgenologischen Beurteilung der Kiefer, sowie alternativer Testverfahren wie Kinesiologie oder Elektroakupunktur nach Voll. Nach der Sanierung aufgefundener Herdgeschehen durch Maßnahmen der modernen Zahnheilkunde, der Homöopathie, der Neuraltherapie usw., müssen die sanierten Körperareale nachgetestet werden. Herdsanierungen sollten immer von Maßnahmen der Darmsanierung, der Schwermetallausleitung beim Vorhandensein von quecksilberhaltigen Amalgamfüllungen, sowie der Überprüfung der eigenen Ernährungsgewohnheiten begleitet sein. Elektro-galvanische Mundstrommessung Dieses Verfahren kommt in der Praxis bei anhaltendem Metallgeschmack zur Anwendung. Wenn Patienten im Mund verschiedene Metalle haben (Amalgamfüllungen, Gold - oder Silber - Palladium - Inlays, Kronen, Modellgußprothesen usw.), entstehen durch den (diese Versorgungen verbindenden) Speichel Mundströme, die messbar sind. Die durch diese Ströme freigesetzten Ionen, können z. B. am Zahnfleischrand zu Farbpigmentierungen führen oder eben das Phänomen des Metallgeschmackes auslösen. Über eine mögliche Belastung des gesamten Organismus Mensch herrscht in der Fachwelt Uneinigkeit. Allerdings empfehlen alle Experten übereinstimmend, so wenig verschiedene Metalle wie möglich in die Zähne einzubauen, oder, wenn es geht, auf Metalle ganz zu verzichten. Wenn es des Patienten Wunsch ist, festzustellen, ob in seinem Mund Mundströme fließen, welche die heute geltenden Unbedenklichkeitsgrenzen überschreiten, oder wenn Symptome auftreten und die Frage an Bedeutung gewinnt, welche der Füllungen, Kronen o. ä. besonders an der Ionenfreisetzung beteiligt ist, so kann dies mit einem Gerät zur elektro - galvanischen Strommessung festgestellt werden. Interessant ist es deshalb, weil nicht immer alle Versorgungen entfernt werden müssen, um den Stromfluss zu unterbinden. Kinesiologische Testverfahren Kinesiologische Testverfahren beruhen auf der Erfahrung, dass jeder Kontakt unseres Körpers mit Reizfaktoren unseres Umfeldes (stofflich, thermisch, psychisch usw.), eine geringe Veränderung des Muskeltonus bestimmter Muskelgruppen zur Folge haben kann. Der kurzzeitig entstehende Hyper - oder Hypotonus ist für den Patienten nicht fühlbar, aber für den Behandler austestbar. Dafür gibt es verschiedene  Muskeltests. Mit diesen Methoden kann die Verträglichkeit von dentalen Werkstoffen (Kunststoff, Metalle, Wurzelfüllungsmaterialien usw.) getestet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, bereits bestehende Belastungen des Organismus festzustellen (Schwermetalle, Umwelttoxine, Allergene, usw.). Schließlich verwenden wir diese Methode auch zur Herddiagnostik, z. B. beim Auffinden eines erkrankten Zahnes oder Kieferbereiches bei unklaren Symptomen.Kinesiologische Herdtestung hilft oft in schwierigen Fällen, wird aber immer zusammen mit weiteren Untersuchungsverfahren bewertet. Spurenelementanalyse, Haarmineralanalyse Verschiedene Schadstoffbelastungen unseres Körpers können sehr gut über Urin-, Haar- oder Nagelanalysen getestet und differenziert werden. Auch Mangelerscheinungen in unserem Mineralhaushalt sind messbar und dann gezielt behandelbar. Homöopathie Die Homöopathie möchte ich im Rahmen dieser Informationsseite nicht erläutern. Deshalb hier nur einige Ratschläge bei der Einnahme homöopathischer Medikamente. Ob Tabletten, Tropfen, Kügelchen oder Trinkampullen, lassen Sie bitte die einzelne Gabe jeweils so lange wie möglich im Mund. Die Wirkstoffe werden nämlich schon durch die Mundschleimhaut aufgenommen. Die Einnahme sollte mindestens eine halbe Stunde vor oder nach einer Mahlzeit erfolgen. Die Einzelgaben bestehen normalerweise entweder aus 1 Tabl., 10 Tropfen, 3 Kügelchen oder 1 Trinkampulle. Eine Erhöhung verstärkt die Wirkung nicht, ist aber auch nicht schädlich. Das Medikament ohne gleichzeitige Flüssigkeitszufuhr nehmen. Wichtig ist aber die genaue Einhaltung der angegebenen Einnahmehäufigkeit. Wenn Sie ein Medikament zum Beispiel nur einmal am Tag einnehmen sollen, so halten Sie sich bitte streng an diese Anweisung, sonst kann es unter Umständen zu Missempfindungen kommen. Sollten Sie trotz Einnahme nach Vorschrift das Gefühl haben, Ihr Befinden würde sich verschlechtern, so ist dies in der Regel nicht bedenklich und nur von kurzer Dauer. Es ist als Reaktion des Körpers auf ein Naturheilmittel anzusehen und für den Behandler sogar ein Zeichen für die richtige Mittelwahl. Bei starken Schmerzzuständen melden Sie sich bitte in der Praxis. Solange die Therapie andauert, sollten Sie - über den Tag verteilt - viel trinken, um die Schadstoffe aus dem Körper auszuleiten. Vermeiden Sie aber Genussmittel wie Kaffee, schwarzen Tee oder Nikotin, sowie pfefferminzhaltige (Menthol) Zahnpasta. Sie sollten nicht sofort nach oder vor der Einnahme die Zähne mit Zahnpasta putzen, da diese die Mundschleimhaut mit einer "Isolierschicht" überzieht.
Befundauswertung